Besondere Vereinbarungen bei einem Kleinkredit

Wird ein Kleinkredit beantragt, achten viele Kreditnehmer einzig auf die Höhe der zu zahlenden Zinsen. Es gibt jedoch einige besondere Vereinbarungen, auf die Kreditnehmer bei ihrem Kreditvergleich ebenfalls achten sollten.
Zu diesen besonderen Vereinbarungen gehört zum Beispiel das Sondertilgungsrecht. Bei Kleinkrediten ist es vielfach möglich, diesen Kredit nach Ablauf von sechs Monaten vorzeitig zu kündigen und zurückzuzahlen. Dabei ist jedoch eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten. Sollte im Kreditvertrag jedoch ein Sondertilgungsrecht vereinbart worden sein, können Kreditnehmer ohne Kündigungsfristen zusätzliche Beträge für die Tilgung ihres Kredites nutzen, um somit die Kreditlaufzeit zu verkürzen. Durch die Verkürzung der Laufzeit reduziert sich natürlich auch der zu zahlende Zinsbetrag. Wichtig ist dabei, dass die einzelnen Sondertilgungen kostenlos durchgeführt werden können. Mitunter berechnen die Banken nämlich eine Gebühr von bis zu 100 Euro pro Sondertilgung.
Ebenso wichtig wie das Sondertilgungsrecht kann das Recht auf Ratenaussetzung sein. Um Kreditnehmern ein hohes Maß an Flexibilität zu gewährleisten, integrieren viele Banken in ihren Kreditverträgen das Recht, einmal pro Jahr eine Ratenaussetzung durchzuführen. Die Kreditrate ist dann in diesem Monat nicht fällig, so dass eventuell andere Verpflichtungen erfüllt werden können. Die Ratenaussetzung kann dabei kostenfrei ausgenutzt werden.
Um Kreditnehmern auch im Fall finanziellen Engpasses weiterhelfen zu können, bieten die Banken mitunter die Möglichkeit, den einmal aufgenommenen Kleinkredit während der Laufzeit nochmals aufzustocken. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn die Bonität des Kreditnehmers ausreichend ist, um diese erneute Kreditvergabe genehmigen zu können.