Die Voraussetzungen für einen Kleinkredit

Kreditberatung

Um einen Kleinkredit in Anspruch nehmen zu können, sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Schließlich möchte die Bank sicher sein, dass der von ihr vergebene Kredit auch während der Laufzeit zurückgezahlt werden kann.
So muss der Antragsteller natürlich Kreditfähig sein. Dies ist der Fall, wenn das 18. Lebensjahr vollendet und der Antragsteller voll geschäftsfähig ist.
Zum anderen wird aber auch die Kreditwürdigkeit geprüft. Von der Kreditwürdigkeit spricht man dann, wenn der Antragsteller auch dauerhaft in der Lage ist, den aufgenommenen Kredit mit seinem erzielten Einkommen zurückzahlen zu können. Da es sich bei einem Kleinkredit um einen standardisierten Ratenkredit handelt, der ohne ein aufwändiges Prüfverfahren vergeben werden kann, können ihn vielfach nur Arbeitnehmer nutzen. Selbstständige und Freiberufler sind bei den meisten Banken von der Vergabe dieser Kredite ausgeschlossen. Auch Arbeitslose oder Hausfrauen können den Kleinkredit nicht in Anspruch nehmen, da sie über kein nachhaltiges Einkommen verfügen, um die monatlichen Raten tilgen zu können.
Der Arbeitsplatz des Antragstellers muss zudem bereits seit mehr als sechs Monaten bestehen, auch die Probezeit muss bereits abgelaufen sein. Der Grund hierfür ist natürlich, dass die Kündigungsfristen nach dem Ende der Probezeit deutlich länger sind und das Risiko einer Kündigung sinkt. Somit reduziert sich für die Bank auch das Risiko, dass der Kredit nicht mehr zurückgezahlt werden kann. Aufgrund dieser Tatsachen werden oftmals auch Arbeitnehmer, die bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt sind, von der Kreditvergabe ausgeschlossen.
Bei der Beantragung eines Kleinkredites werden neben den Einkünften auch die Daten der Schufa geprüft. Nur dann, wenn diese positiv sind, kann der Kredit vergeben werden.
Eine weitere wichtige Voraussetzung, um einen Kleinkredit nutzen zu können, ist, dass der eigene Wohnsitz in Deutschland liegt.